Eines der Projekte des “SAAZER WEGES” ist die Errichtung einer Gedenkstätte für die Deutschen, die während des Massakers im Juni 1945 in Postelberg umgekommen sind. Dieses Projekt wird kontinuierlich seit 2002 betrieben und begann mit der Aktion “Versöhnung durch Wahrheit” , mit der Ausstellung und Archivarbeit und führte nun mit den Antrag an die Stadt Postoloprty/Postelberg zu vorletzten Schritt. Hier einige Artikeln aus der deutschen Presse.

Postelberg errichtet Denkmal FAZ von 6.11.2009 K. P. Schwarz weiter

Pressestimmen aus Tschechien von Prof. A. Wollrab .weiter

Hauptsache ist es den Schritt zu halten ..... Lidove noviny Prag, B. Doležal weiter

Der Blick zurück zeigt nach vorn, Süddeutsche Zeitung von 25.6.2009 weiter

Reicht ein stilles Gedenken, Svobodny Hlas Louny 13.05.2009 weiter

Die grausame Rache 1945, MF IDNES Ausgabe Nordböhmen 13.06.2009 weiter

Die Sendung des MDR - ARD, Die Aufklärung des Massakers von Postelberg 21. 06. 2009 weiter

Tschechen klären Mord an Sudetendeutschen, Bild Zeitung 6.06.2009 weiter

Bericht über die Kommission in Postelberg, Deník Lučan 28.April 2009 weiter

Es geht um die Bestattung unschuldiger Opfer, Svobodný Hlas 1. 10. 2008 weiter

Mord im Fasanengarten POSTELBERG - “Der Spiegel” 31.08.2009 weiter

Erste Verhandlungen in Postelberg

 Otokar Löbl, A. Reiff und Herr Bürgermeister Hylák (Foto. Deník Lučan)

Rathaus SW
Ehepaar Reiff und Otokar Löbl

Postelberg Marktplatz, Ehepaar Uta und Adalbert Reif und der Vorsitzender des Fördervereins Saaz Otokar Löbl  (Foto: Svobodný Hlas)

Der Kreislauf der Gewalt - eine Essay von Uta Reiff

AUSSTELLUNG UND PODIUMSDISKUSSION IN PRAG

Von 4.- 28. Februar 2009 wurde in Prag (Praha 4) im Kulturzentrum Novodvorska die Ausstellung über die Gewaltverbrechen an der deutschen Zivilbevölkerung im Nordböhmen 1945 gezeigt.

 “ War es eine gerechte Vergeltung, Rache oder ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit?”

Die Ausstellung wurde von der Föderation der unabhängigen Schriftsteller, vertreten durch den Präsidenten Herrn Eduard Vacek, in Zusammenarbeit mit den Förderverein der Stadt Saaz/Žatec e. V. vorbereitet. Die Ausstellung fand ein reges Interesse in der Öffentlichkeit. Vorerst veröffentlichen wir einige Fotos. Die Berichte werden in der zweiten Märzwoche beigefügt.

Vacek

Kurator E. Vacek

Besucher 2 Foyer 2

Ausstellungsräume 

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Besuch von Schulklassen

Am Nachmittag den 25. Februar fand hier eine Podiumsdiskussion zum Thema Vertreibung statt. Sie wurde von Chefkommentator der MF Idnes Prag Martin Komárek moderiert. Es nahmen Teil, die Historiker Adrian von Arburg, Lukáš Jelínek, Vít Smetana und Michal Pehr, weiter die Journalisten Bohumil Doležal und Vladimír Kučera, für den Förderverein Otokar Löbl, so wie ca. 100 Besucher. Die Veranstaltung wurde von den Adalbert Stifter Verein unterstützt. .

Podium komplet

Podiumteilnehmer

Vertrete Postelberg

Besuch aus Postelberg

Smetana-Komarek-Jelinek
Publikum mit S-V Fische

Besucher 

Löbl1

Otokar Löbl

Mitte Martin Komarek

Die KSC

Die Fraktion der Kommunisten

Stellungnahme zu der Kritik an der Ausstellung von Eduard Vacek und Otokar Löbl

PRESSEMITTEILUNG UND BERICHT ZUR PODIUMSDISKUSSION Förderverein Saaz

von Uta Reiff

Pressemitteilung des Heimatkreises Saaz zur der Veranstaltung in Prag von Prof. Dr. Wollrab

Saazer Mundart von Dr. Alfred Klepsch als PDF Datei hier

Landkarte der Mundarten

PRESSEERKLÄRUNG

Kranzniederlegung zur „Reichskristallnacht“ in Saaz

Tschechen und Deutsche gedenken der Leiden ihrer jüdischen Mitbürger

Hier als Video krnoc08Tschechen und Deutsche trafen sich am Montag, den 10. November 2008 in Saaz/ Žatec zu einem Gedenkakt an der Synagoge, die vor 70 Jahren in der sogenannten „Reichskristallnacht“ gebrandschatzt wurde. An der Feierlichkeit beteiligten sich Vertreter und Mitglieder der jüdischen Gemeinde Teplitz sowie städtische und staatliche Repräsentanten. In Saaz gibt es seit der Nazizeit keine jüdische Gemeinde mehr. Die Synagoge, die in kommunistischer Zeit als Lagerhalle diente, ist heute äußerlich renoviert, die Innenräume warten indes noch auf eine Wiederherstellung und angemessene Nutzung.

Vertreter des deutschSynagoge 10.11.2008 033en „Fördervereins der Stadt Saaz/ Žatec“ und des „Heimatkreises Saaz“ sowie des tschechischen „Vereins der Landsleute und Freunde der Stadt Žatec“ legten am Haupteingang der Synagoge einen Kranz nieder. Ein jüdischer Geistlicher trug Verse aus den Alten Testament in Tschechisch und Hebräisch vor, der Kinderchor „Poupata“ sang jüdische und tschechische Lieder. Anschließend traf man sich im Saazer Rathaus, wo die Kinder ihre Aufführung fortsetzten. In Ansprachen wurde an in die schrecklichen Ereignisse während Nazi-Okkupation erinnert.

Der Vorsitzende des „Fördervereins“, Otokar Löbl, hob gegenüber der Presse den kulturellen Verlust hervor, den Saaz durch die Vernichtung der Juden und ihrer Gemeinde erlitten habe. Überlebende, die später zurückkehren wollten, seien wegen ihrer deutschen Sprache unerwünscht und wie alle Deutschen von Enteignungen betroffen gewesen. In der tschechischen Presse fand das Ereignis große Aufmerksamkeit. Anwesend waren neben Vertretern der Saazer Presse Redakteure der Zeitungen Svobodny Hlas (Louny), MF Idnes, Blesk, Pravo sowie Vertreter der Presseagentur CTK und des nordböhmischen Rundfunks.

An dem GedenkSynagoge 10.11.2008 061en beteiligten sich namentlich der Bürgermeister von Saaz, Erich Knoblauch, der Senator der Tschechischen Republik, Marcel Chládek, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Teplitz, Oldrich Latal, sowie als weiteres Vorstandsmitglied Herr Loblowitz, der Vorsitzende des „Fördervereins der Stadt Saaz/ Žatec“, Otokar Löbl, das Vorstandsmitglied des „Heimatkreises Saaz“, Helmut Wabra, das Mitglied des „Deutsch-tschechischen Freundeskreises“, Bohuslav Řechiřa“, der Vorsitzende des tschechischen „Vereins der Landsleute und Freunde der Stadt Žatec“, Petr Šimáček, und für die Wolynientschechen und den Verband der Freiheitskämpfer, Jaroslav Vodicka, außerdem weitere Mitglieder der genannten Vereine sowie Gäste.

November 2008

Dr. Andreas KalckhoffPressesprecher des Fördervereins der Stadt Saaz/ Žatec e. V.

a_AuschwitzProjekt “Die Juden von Saaz ” als PDF Datei hier pfeile_25

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Judenstern

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